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Februar 2004
Produktion mit DeviceN
Bilder mit Schmuckfarben nehmen in der CTP-Produktion einen
besonderen Stellenwert ein. Programme wie QuarkXPress
(auch Version 6) und Adobe InDesign
(einschließlich Version 2) können solche Bilder
lediglich im Dateiformat DCS2 importieren. In diesem Format
ist der Inhalt aber bereits vorsepariert und kann in einem
modernen CTP-Workflow mit den genannten Programmen nicht verarbeitet
werden.
Nun fragen Sie vielleicht: Warum nicht? In der Praxis gehört
zu einer Plattenbelichtung für den mehrfarbigen Druck
auch ein verbindlicher Farb-Kontrollausdruck. Ein Andruck
auf einer Druckmaschine ist meistens zu teuer und zu aufwändig.
Also müssen Sie dieselben Druckdaten, die Sie auch für
die Plattenbelichtung verwenden, zuvor auf einem digitalen
Proof-System ausgeben. Dafür dürfen die Druckdaten
allerdings nicht vorsepariert sein. Daher wird ein Dokument
aus einem Layoutprogramm composite gespeichert, dann zunächst
digital geprooft und erst bei der endgültigen Ausgabe
in dem RIP des Plattenbelichters separiert.
Mit HELIOS ImageServer können
Sie nun mehrkanalige DCS2-Bilder ohne die bisher notwendigen
manuellen Eingriffe, die viel Zeit und Geld gekostet haben,
problemlos composite verarbeiten. Damit aber nicht genug:
ImageServer schafft Ihnen zusätzlich die Freiheit, Duplex-
und mit Schmuckfarben eingefärbte TIFF-Bilder composite
zu drucken sowie TIFF- und Photoshop-Bilder mit zusätzlichen
Schmuckfarbkanälen für Ihre Produktion zu nutzen.
Dies macht HELIOS ImageServer nicht nur zum idealen Werkzeug
für die Verarbeitung von Bildern mit Schmuckfarben in
einem CTP-Workflow, auch PDF-Dateien mit DeviceN-Bildern lassen
sich auf diese Art und Weise hervorragend erzeugen.


Den Nutzen dieser Möglichkeiten des HELIOS-Publishingservers
für den modernen Produktionsablauf verdeutlichen die
beiden nebenstehenden Beispiele. Dafür wird jeweils ein
Bild mit Schmuckfarben in einem QuarkXPress 5-Dokument
platziert. Dann wird es einmal über die Druckerwarteschlange
eines HELIOS-Publishingservers und einmal direkt composite
ausgegeben. Die Ergebnisse der anschließenden InRIP-Separation
zeigen deutlich den Vorteil des HELIOS-Workflows.
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